ActiveDB & AAS: Lebendige Digitale Zwillinge mit IDTA Standard
7 min reading time, updated on October 15, 2025
ActiveDB & AAS: Lebendige Digitale Zwillinge auf Basis des IDTA Standards
Digitale Zwillinge sind längst mehr als ein Konzept.
Sie werden zur zentralen Grundlage für skalierbare, datengetriebene Geschäftsmodelle.
Mit der Asset Administration Shell (AAS) hat die IDTA einen Standard geschaffen, der definiert, wie digitale Zwillinge strukturiert und ausgetauscht werden.
ActiveDB geht darüber hinaus:
Es unterstützt den Standard vollständig – und macht daraus lebendige Digitale Zwillinge, die aktiv in Prozesse eingebunden sind.
Inhalt
Nach dem Lesen dieses Artikels wissen Sie:
- Wie ActiveDB den IDTA AAS Standard unterstützt und Digitale Zwillinge kompatibel importiert und exportiert.
- Wie daraus lebendige Digitale Zwillinge mit bidirektionalen Daten, CRUD und erweiterten Funktionen werden.
- Wie Unternehmen so standardkonforme und gleichzeitig operativ nutzbare Digitale Zwillinge einsetzen können.
1.
Der Standard: IDTA definiert Digitale Zwillinge
Die AAS beschreibt klar, wie ein digitaler Zwilling aufgebaut ist:
- Verwaltungsschalen (AAS) als Hülle eines Assets
- Submodelle zur Strukturierung von Daten
- Standardisierte Schnittstellen für Austausch
Das Ziel ist eindeutig:
Interoperabilität über System- und Unternehmensgrenzen hinweg
Doch in der Praxis zeigt sich:
Der Standard beschreibt – aber er führt nicht aus.
2.
ActiveDB: Vom statischen Modell zum lebendigen Digitalen Zwilling
ActiveDB übernimmt die Struktur der AAS – erweitert sie jedoch zu einem operativen System.
Ein digitaler Zwilling wird dadurch nicht nur beschrieben, sondern:
- aktiv genutzt
- bidirektional aktualisiert
- in Prozesse integriert
ActiveDB definiert damit lebendige Digitale Zwillinge.
3.
Was ActiveDB zusätzlich ermöglicht
Im Vergleich zur reinen IDTA-Definition bietet ActiveDB erweiterte Fähigkeiten:
- Bidirektionale Datenflüsse statt reiner Abbildung
- Full CRUD auf allen Zwillingsdaten
- Erweiterte Verlinkungen (Links) zwischen Objekten
- Aktionen und Logik direkt im digitalen Zwilling
- Feingranulare Beziehungen zwischen Submodellen
Das Ergebnis:
Ein Digitaler Zwilling wird von einer Beschreibung zu einem aktiven Bestandteil der Systemarchitektur.
4.
Volle IDTA-Kompatibilität: Rein und raus ohne Verlust
ActiveDB bleibt vollständig kompatibel zum IDTA AAS Standard:
- AAS-konforme Zwillinge werden direkt akzeptiert
- Intern werden sie in das ActiveDB-Modell überführt
- Sie können jederzeit wieder im IDTA-Format ausgegeben werden
Das sorgt für:
- Nahtlose Integration in bestehende AAS-Systeme
- Kompatibilität mit Drittanwendungen
- Keine Abhängigkeit von proprietären Formaten
5.
Mehr als ein Repository: Eine vollständige AAS-Umsetzung
ActiveDB implementiert nicht nur einzelne Bausteine, sondern die komplette Infrastruktur:
- AAS Repository
- AAS Registry
- Submodel Repository
- Standardisierte Schnittstellen (AAS API)
Damit entsteht ein System, in dem lebendige Digitale Zwillinge vollständig verwaltet werden können.
6.
Fazit: Standard + Erweiterung = echte Nutzbarkeit
Die IDTA AAS schafft die Grundlage für digitale Zwillinge.
ActiveDB macht daraus ein System für den realen Einsatz.
Lebendige Digitale Zwillinge mit ActiveDB sind:
- Standardkonform
- Interoperabel
- Erweiterbar
- Operativ nutzbar
Damit wird aus einem Datenmodell ein echter Werttreiber für digitale Geschäftsmodelle.
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